„Das kommt darauf an" ist die häufigste — und unbefriedigendste — Antwort auf diese Frage. Wir machen es anders: konkrete Preismodelle, realistische Richtwerte und die versteckten Posten, auf die Sie achten sollten.
Die drei gängigen Preismodelle
IT-Betreuung wird auf dem Markt meist nach einem von drei Modellen abgerechnet. Jedes hat seine Logik:
1. Abrechnung nach Aufwand (Stundensatz)
Sie zahlen, wenn etwas kaputt ist. Klingt günstig, ist aber ein Risiko: Die Kosten sind unplanbar, und der Dienstleister verdient genau dann, wenn es bei Ihnen brennt. Vorsorge lohnt sich in diesem Modell für niemanden.
2. Pauschale pro Gerät
Ein fester Monatsbetrag je betreutem PC, Server oder Drucker. Transparent, solange die Gerätezahl stabil ist. Mobile Geräte werden dabei aber nicht immer mitgedacht.
3. Pauschale pro Mitarbeiter
Ein fester Betrag pro Person und Monat — inklusive aller Geräte, die diese Person nutzt. Skaliert sauber mit dem Team und ist heute das verbreitetste Modell für moderne Managed IT.
Das beste Modell ist nicht das billigste, sondern das planbarste — eines, bei dem auch Vorsorge im Preis steckt.
Was ist realistisch? Ein paar Richtwerte
Pauschale Zahlen sind heikel, weil jede Praxis anders aufgestellt ist. Als grobe Orientierung für eine vollständige Rundumbetreuung (Monitoring, Virenschutz, Backup, Support) gilt:
Diese Werte entsprechen unseren eigenen Praxispaketen — bewusst transparent ausgewiesen, weil Preise auf Anfrage in der Branche viel zu oft das Gegenteil von fair bedeuten. Wichtig ist nicht der niedrigste Grundpreis, sondern was tatsächlich enthalten ist.
Versteckte Kosten — worauf Sie achten sollten
Ein niedriger Grundpreis sagt wenig, wenn das Wesentliche extra kostet. Diese Posten verstecken sich gern im Kleingedruckten:
- Anfahrt & Vor-Ort-Pauschalen — jeder Besuch wird separat berechnet.
- Stundensätze „on top" — alles außerhalb des Pakets kostet zusätzlich.
- Notfall-Zuschläge — ausgerechnet dann, wenn es dringend ist.
- Backup-Speicher & Lizenzen — separat abgerechnet statt inklusive.
- Lange Vertragslaufzeiten — die Flexibilität rauben.
Unsere Empfehlung: Fragen Sie immer nach einer echten Flatrate und lassen Sie sich genau zeigen, was darin enthalten ist — und was nicht. Ein seriöser Anbieter legt das offen, ohne dass Sie nachbohren müssen.
- Drei Modelle: nach Aufwand, pro Gerät, pro Mitarbeiter — letzteres ist meist am planbarsten.
- Rundumbetreuung beginnt realistisch bei rund 99 € (klein) bzw. ab 29 € pro Mitarbeiter.
- Der Grundpreis sagt wenig — entscheidend ist, was inklusive ist und was extra kostet.
Häufige Fragen
Was kostet IT-Betreuung für eine kleine Praxis pro Monat?
Für eine vollständige Rundumbetreuung liegt eine kleine Praxis meist im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat. Bei uns startet das Solopraxis-Paket bei 99 € im Monat als Flatrate.
Ist Abrechnung pro Gerät oder pro Mitarbeiter besser?
Pro-Geräte-Modelle sind transparent bei stabiler Gerätezahl; Pro-Mitarbeiter-Modelle skalieren besser mit wachsenden Teams und decken meist auch mobile Geräte ab.
Welche versteckten Kosten gibt es?
Typisch sind Anfahrtspauschalen, Stundensätze außerhalb des Pakets, Notfall-Zuschläge sowie separate Kosten für Backup-Speicher oder Lizenzen. Achten Sie auf eine echte Flatrate ohne Kleingedrucktes.
Transparente Preise statt „auf Anfrage"
Sehen Sie unsere Praxispakete mit allen Leistungen — Preis immer sichtbar.